Clubmeisterschaft 2021

Haferkorn und Apfel bauen Ihre Siegesserien aus

Bad Tölz - Die zwei Favoriten haben sich bei der Clubmeisterschaft des GC Isarwinkel sicher durchgesetzt: Karolina Haferkorn verteidigte ihren Titel mit fünf Schlägen Vorsprung, Miko Apfel war nach 36 Löchern vier Schläge seinem härtesten Verfolger um vier Schläge voraus und setzte nach dem Siegesputt mit einem Freudensprung ins eiskalte Wasser des Teiches neben Spielbahn neun ein spektakuläres Turnierende. „So ist’s der Brauch“, grinste er.

Die Serie von Karolina Haferkorn ist fast nicht zu glauben: Seit 2013 hat sich die Zahnmedizinerin alljährlich die Clubmeisterschaft geholt, zunächst beim Tölzer Nachbarclub, seit zwei Jahren beim Golfclub Isarwinkel – macht neun Titel in Serie. Dabei hatte die Unschlagbare tags zuvor an gleicher Stelle noch ein Privatturnier mit mehr als 60 Startern organisiert (Sieger: Miko Apfel) und spät abends noch abgebaut.  Keine ideale Vorbereitung also. Gegenüber dem Vorjahr hatte  Haferkorn denn auch sieben Schläge mehr auf der Scorekarte. Dieses Plus war allerdings nicht zuletzt den sehr schweren Fahnenpositionen geschuldet. „Die waren fast ein bisschen fies“, fand die Siegerin, die sich mit Bina Wechsel ein spannendes Duell geliefert und zeitweise sogar drei Schläge Rückstand hatte.

Miko Apfel lobte vor allem die Arbeit der Greenkeeper: „Die Grüns waren der Hammer.“ Leicht gemacht wurde Apfel das Siegen diesmal wahrlich nicht: Nach den ersten 18 Löchern lag Kilian Haferkorn mit 72 Schlägen, zwei über Par, noch gleichauf mit dem Ranglisten-Ersten. Haferkorn beraubte sich jedoch am zweiten Turniertag mit einer verheerenden Zehn an Spielbahn fünf (Par 5) aller Chancen. So schwang sich Christian Mak mit beeindruckender Konstanz und Par-Schlussrunde zum härtesten Verfolger auf. Bis auf drei Schläge kam Mak heran, bevor Apfel mit einem Birdie am 35. Loch alle Zweifel beseitigte. Mit dem vierten Clubmeistertitel in Folge egalisierte Miko Apfel den Rekord von Benjamin Stracke, der von 2005 bis 2008 siegreich gewesen war. „Das war mein Ziel“, sagte Miko Apfel und gab zu Protokoll: „Und nächstes Jahr will ich den Titel natürlich verteidigen.“ Benjamin Stracke, dem vor allem beim Putten das Pech am Schläger klebte, musste sich mit Rang drei begnügen.

Den ursprünglichen Austragungstermin im August hatte eine Regenperiode verhindert. Beim zweiten Anlauf waren es – bei idealen Bedingungen - statt der ursprünglich gemeldeten 60 Starter nur noch deren 38. Bei nur vier Seniorinnen setzte sich Sabine Schiewe sicher mit fünf Schlägen Vorsprung durch. Umso umkämpfter war der Titel bei den Senioren, wo sich Werner Kirchmeier gegen 17 Konkurrenten mit guten 160 Schlägen behauptete – mit nur einem Schlag Vorsprung auf Ingo Hofbauer und GCI-Präsident Stefan Hartmann. Eine ganz große Überraschung war’s nicht. Senioren-Captain Kirchmaier gehört bei der Clubmeisterschaft seit vielen Jahr stets zum Favoritenkreis und hatte den Titel schon 2018 geholt. Damals mit 155 Schlägen und mutmaßlich deutlich weniger „fiesen“ Fahnenpositionen. Für die „Hammer-Grüns“  ist Kirchmaier als Mitglied des Greenkeeper-Teams  durchaus mit verantwortlich. Hans Staar

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